POLAND - WHERE ARE YOU?! mit LE DONNE IDEALI AND GUESTS - FMD, ForumMusikDiversität - eingeladen von CULTURESCAPES

 

Um anlässlich des 50. Todestages der polnischen Komponistin GRAŻYNA BACEWICZ (1909 - 1969)  auf ihr grossartiges Werk aufmerksam zu machen entstand mit POLAND - WHERE ARE YOU?! ein Konzertprojekt, welches auf die polnische Geschichte anspielt, die gleichermassen von Herrscherglanz und der Unterdrückung durch feindliche Mächte geprägt ist. Die häufig veränderten Landesgrenzen widerspiegeln diese Geschichte. Das musikalisch hochstehende Programm umfasst neben «Inkrustacje» von Grażyna Bacewicz eine Uraufführung des polnischen Kontrabassisten Aleksander Gabryś, der in der Schweiz lebt, sowie Schweizer Erstaufführungen von Konstanty Regamey, Krystyna Moszumańska-Nazar und der international erfolgreichen Sängerin und Komponistin Agata Zubel. Wir werden mit unserem Projekt an acht Konzerten insgesamt sieben Schweizer Städte bespielen. 

 

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HISTORISCHE WECHSEL IN DER INTERNATIONALEN GESELLSCHAFT FÜR NEUE MUSIK - ERSTMALS EINE FRAU AN DER SPITZE DER ISCM

Bildergebnis für Glenda Keam

An der Generalversammlung der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik IGNM (International Society for Contemporary Music ISCM) anlässlich der ISCM World Music Days 2019 in Tallinn, Estland wurde im Arvo Pärt Centre in Laulasmaa - erstmals in der 97-jährigen Geschichte der ISCM - eine Frau zur Präsidentin der ISCM gewählt: Glenda Keam (ISCM New Zealand) folgt hiermit auf den scheidenden Peter Swinnen (ISCM Flanders). Neuer Vizepräsident ist der US-Amerikaner Frank J. Oteri (New Music USA). Neu in den Vorstand gewählt wurde Irina Hasnaş (ISCM Romania). Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Tomoko Fukui (ISCM Japan), George Kentros (ISCM Sweden) und Olga Smetanova (Generalsekretärin, ISCM Slovakia). Glenda Keam wird für die Austragung der ISCM World Music Days 2020 in Neuseeland verantwortlich sein. Ihre Wahl ist mehrfachem Sinne paradigmatisch: Die erste ISCM-Präsidentin stammt aus dem Land, das in der Neuzeit als erstes das Frauenstimmrecht eingeführt hat, und durch ihre Wahl 2019 wird die ISCM bei ihrem 100jährigen Jubiläum 2022 bemerkenswerterweise weiblich präsidiert sein. 

Die International Society for Contemporary Music ISCM ist eine der bedeutendsten musikkulturellen Gesellschaften der Welt und geht - vor dem Hintergrund des Völkerbundes - auf eine Initiative der Zweiten Wiener Schule während der Salzburger Festspiele 1922 zurück. Zu ihren Gründungsmitgliedern gehörten unter anderen die Komponisten Bartok, Hindemith, Honegger, Milhaud, Ravel, Berg, Schönberg, Strawinsky und Webern. Die ISCM organisiert die alljährlich in einem anderen Land stattfindenden Weltmusiktage (World Music Days WMD). Den World New Music Days ist eigen, Kompositionen aller Mitgliedländer gleich stark und demokratisch vertreten zu haben, was die Festivalprogramme in einem weltweit einmaligen Spannungsfeld zwischen internationalen Spitzenpositionen und dem Abbild der globalen Vielfalt der Neuen Musik ansiedeln. 

Weitere Informationen unter: https://www.iscm.org/articles/newly-elected-iscm-excom-glenda-keam-new-president?fbclid=IwAR01hqkrSWP7iNsy1bDmP_ADRlYagej7FTWBzPEu6g-E2Sn_o-yd0Gp9uNs

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ESTHER FLÜCKIGER VERTRITT DIE SCHWEIZ AN DEN ISCM WORLD MUSIC DAYS 2020 IN NEUSEELAND

 

 

Die schweizer Komponistin Esther Flückiger wurde mit dem Werk Guarda i lumi - 5 migrierende Klangbilder für Violine und Klavier aus dem Jahre 2017, ein Kompositionsauftrag des Festivals „frauenkomponiert“, von der ISCM-Jury als Schweizer Vertretung an den ISCM World Music Days 2020 in Neuseeland ausgewählt. Die ISCM World Music Days ist das jährlich stattfindende Festival der 1922 gegründeten Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (International Society for Contemporary Music ISCM) und findet 2020 vom 22.-30. April in Auckland und Christchurch auf Neuseeland statt. Gastgeber sind die Composers Association of New Zealand (CANZ) zusammen mit der Asian Composers League. Die Eingaben der Schweizer Gesellschaft für Neue Musik (ISCM Switzerland)  koordinierte Egidius Streiff. In diesem Jahr wurden Werke von Heidi Baader-Nobs, Regina Irman, Karl Alfons Zwicker, Blaise Ubaldini, Carlo Ciceri und eben von Esther Flückiger eingereicht. Flückiger ist nach Helena Winkelman (2015), Iris Szeghy (2016) und Junghae Lee (2019) die vierte schweizer Komponistin, die mit einer Komposition an den ISCM World Music Days präsent ist. Esther Flückiger, 1959 in Bern geboren, wirkt als Pianistin, Improvisatorin und Komponistin. Auch im multimedialen Bereich schöpft sie aus einem reichen Fundament, das ihre Vertrautheit sowohl mit dem klassischen Repertoire wie auch mit den Jazz-Idiomen zeigt. Ihre Werke wurden in Europa, den USA, Russland, Asien, Südamerika gespielt und sind auf zahlreichen CD-, TV- und Radioaufnahmen dokumentiert.

 

https://www.iscm2020.nz

http://www.estherflueckiger.com/

http://iscm.org

http://iscm-switzerland.ch

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LENA - LISA WÜSTENDÖRFER IM TAGES ANZEIGER: 

DIRIGENTIN STOPFT LÜCKEN

Die Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer hat einst als Assistentin von Claudio Abbado begonnen. Foto: Urs Jaudas

https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/klassik/eine-dirigentin-stopft-luecken/story/25370628

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Opernsalon  mit  Komponistinnen am Theater Basel

Für die kommende Spielzeit ist im Theater Basel ein Opernsalon angekündigt, jeweils Montags, bei dem an 9 Terminen Opern von Komponistinnen vorgestellt und in Teilen aufgeführt werden, angefangen von Elisabeth Jacquet de la Guerre über Augusta Holmès, Cécile Chaminade und anderen bis hin zu Meredith Monk. Hier ist der Link.

 

STEP beyond grants

European Cultural Foundation

Mit dem STEP beyond-Programm unterstützt die European Cultural Foundation junge Kulturschaffenden unter 35, die sich aus EU- und EFTA- oder angrenzenden Staaten für ein Projekt auf Reisen begeben. Mehr Informationen und die detaillierten Bewerbungsbedingungen unter http://www.culturalfoundation.eu/step-beyond/.  

BBC Radio 3: Kapralova

A profile of Czech composer and conductor Vitezslava Kapralova

Vítězslava Kaprálová (1915-1940) ist eine der wichtigsten tschechischen KomponistInnen Ihrer Generation und schuf in ihrem kurzen Lebens ein beeindruckendes musikalisches Oeuvre, das bisher nicht übergreifend erforscht und zudem in Konzertsälen kaum präsent ist. BBC Radio 3 beleuchtet in fünf Beiträgen der Sendreihe «Composer of the Week» ausführlich ihr Leben und Wirken. Die ca. einstündigen Beiträge sind eine wunderbare Einstimmung auf dieTagung des FMD vom 27.-28. November 2015 in Basel unter dem Titel «Vítĕzslava Kaprálová in ihrer und unserer Zeit – zu Einfluss und Rezeption ihres Schaffens», veranstaltet anlässlich des 100. Geburts- und 75. Todestags der Komponistin und Dirigentin.
Nachhören auf der Seite von BBC Radio 3

SRF 2 Kultur: «Komponistinnen haben es heute sicher einfacher als Fanny Hensel»

Margrit Schenker ist eine der originellsten Komponistinnen der Schweiz. Ihre Werke werden weltweit aufgeführt. Dennoch ist sie nur Insidern der E-Musik-Szene bekannt. Vielleicht, weil sie eine Frau ist? Möglich wäre es. Komponistinnen haben noch immer keinen leichten Stand in der Musikwelt.

SRF 2 Kultur: Die Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla

Sie ist stressresistent und eine Meisterin im Multitasking. Und sie ist noch keine 30 Jahre alt: die litauische Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla. In Parlando erzählt sie, wie es ist, gestandene Orchestermusiker um den Finger zu wickeln. Von ihren Träumen, Ängsten und Visionen erzählt sie. Und sie zeigt, dass eine neue Ära der jungen Generation begonnen hat, die auf Natürlichkeit, Können und Charme setzt.

SRF 2 Kultur: Die Komponistin Elisabeth Jaquet-de la Guerre

Christine Fischer zu Gast bei Parlando auf SRF 2 Kultur: ein Streifzug durch die wichtigsten Werke Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerres und deren kompositorischen Machart.

Nachhören auf der Homepage von SRF 2 KulturNachlesen auf der Homepage von SRF 2 Kultur

Singen Knaben mit Engelsstimmen, gehen die Mädchen vergessen

Viele Knaben haben Hemmungen im Chor zu singen, weil das als typisch «weiblich» gilt. Trotzdem sind Knabenchöre deutlich erfolgreicher als Mädchen- und gemischte Chöre. Allein am Klang ihrer «engelsgleichen» Stimmen liegt das aber nicht.

Ist die Klassik weisse Musik

Jazz, Soul, Gospel, Funk und Rap: Es gibt kaum eine Musikrichtung, die nicht afrikanische Wurzeln hat oder die von schwarzen Musikern zu den Weissen gebracht wurde. Und wie ist es umgekehrt? Ist die klassische Musik mittlerweile bei schwarzen Musikern angekommen?

Diese Fragen stellte Gabriela Kaegi im Musikmagazin vom 06.05. auf SFR 2 Kultur. Nachzulesen und Nachzuhören auf:

Artikel SNF

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Tipp: Für mehr Diversität im Konzertleben siehe Liste mit 760 Orchesterwerke von Komponistinnen!

 

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