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Vítĕzslava Kaprálová in ihrer und unserer Zeit
Zu Einfluss und Rezeption ihres Schaffens

Tagung des ForumMusikDiversität, 27.-28. November 2015
Saal der Allgemeinen Lesegesellschaft, Münsterplatz 8, 4001 Basel

Vítĕzslava Kaprálová (1915, Brünn – 1940, Montpellier), eine der wichtigsten tschechischen KomponistInnen ihrer Generation, schuf in ihrem kurzen Lebens ein beeindruckendes musikalisches Oeuvre, das bisher nicht übergreifend erforscht und zudem heute in Konzertsälen kaum präsent ist. Anlässlich ihres 100. Geburts- und 75. Todestags möchte die Tagung die frühen tschechischen Einflüsse auf Kaprálovás Kompositionen fassen (ihres Vaters Václav Kaprál, der ebenfalls Komponist war, und ihrer Lehrer Vilém Petrželka in Brünn und Vítĕzslav Novák in Prag) sowie die Rezeption ihres Schaffens, die stark von politischen und genderspezifischen Parametern geprägt war, als gleichzeitige Einflussnahme neu beschreiben. Hierfür konnte das FMD international renommierte ExpertInnen zu Kaprálová und tschechischer Musik aus Wissenschaft und Praxis gewinnen.

In Konzerten in Basel und Genf sowie mit einem Abendvortrag und einer Filmvorführung öffnet das ForumMusikDiversität zudem einem interessierten Publikum die Möglichkeit, Kaprálová und ihr Schaffen näher kennen zu lernen.

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SWR 2 Cluster: Christine Fischer über Vítězslava Kaprálová

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Klangszene Plus feiert Premiere

Die neue Veranstaltungsreihe des FMD
 

Das Theater Basel zeigt im ersten Halbjahr 2015 zwei Produktionen mit schillernden barocken HeldInnenfiguren: Charpentiers «Médée» und Vivaldis «Juditha triumphans». Das FMD nimmt dies zum Anlass und startet mit «Médée und Juditha in Basel – HeldInnen damals und heute» seine neue Veranstaltungsreihe.

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