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Christine Fischer studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Italianistik in München und Los Angeles (als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes). Nach freiberuflicher Tätigkeit beim Bayerischen Rundfunk war sie seit 1997 Assistentin am Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern. Sie promovierte 2004 mit einer Arbeit zum kompositorischen Schaffen der sächsischen Kurprinzessin Maria Antonia Walpurgis (Bärenreiter 2007). Von Mai 2007 bis April 2013 war sie Förderungsprofessorin des Schweizerischen Nationalfonds an der Schola Cantorum Basilienis. Mit der Leitung eines interdisziplinären Forschungsteams zu italienischer Oper an deutschsprachigen Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts teilte sich ihre Arbeit zwischen der Entwicklung einer wissenschaftlichen Methodik zur Annäherung an historische Opernaufführungen einerseits und der Konzeption und wissenschaftlichen Begleitung der jährlichen Projekte der Opernklasse der Schola Cantorum andererseits. Seither hat sie Lehraufträge an der Universität Wien und der Kunstuniversität Graz.

Kontakt: cfischerATmusicdiversity.ch

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Daniel Lienhard, geboren in Basel, studierte an der Orchesterschule der Basler Musik-Akademie bei Jozef Brejza. Von 1977-1980 war er Mitglied des Luzerner Sinfonieorchesters und 1980/81 der Berliner Symphoniker. Seit 1985 ist er tiefer Hornist im Berner Symphonieorchester.1983 erschien im Heinrichshofen-Verlag der von ihm verfasste 3. Band der Horn-Bibliographie, des Standardwerks über die Hornliteratur. Recherchen für dieses Buch führten ihn in zahlreiche europäische und amerikanische Bibliotheken, wo er viele bis dahin unbekannte Werke entdeckte.
Daniel Lienhard ist besonders an Kammermusik in den verschiedensten Besetzungen interessiert und gründete u. a. 1983 das Dauprat-Hornquartett. Seit vielen Jahren spielt er Naturhorn in Ensembles und Orchestern mit alten Instrumenten.

Kontakt: dlienhardATmusicdiversity.ch