ANMARI MÄTSA YABI WILI 
Präsidentin

Wohnhaft in Basel/Schweiz initiiert sie seit 1987, nach Erlangen des Musikpreises der Kiefer-Hablitzel-Stiftung vorerst als Pianistin ihre Projekte durchwegs mit avantgardistischem, interdisziplinärem und grenzendurchbrechendem Charakter. Ab 1990 bis hin zur aktuellen Zeit entwickelt sie sich über den Weg als Komponistin, Performerin mit oder ohne Stimme und als visuelle Künstlerin zur Konzeptkünstlerin, worin alle ihre früheren Stationen immer wieder zum Ausdruck kommen. Zusammenarbeit mit Radios und Fernsehen, Alex Buess, Karin Dornbusch, Saskia Edens, Sonja Feldmeier, Aleksander Gabrys, Charlotte Hug, Nina Iseli, Junghae Lee, Eung Kwang Lee, Heinrich Lüber, Ernesto Molinari, Niki Neecke, Pauline Oliveros, Younghi Pagh-Paan, Kaija Saariaho, Marianne Schröder, Shazeb Arif Shaikh, Alex Silber, Malwina Sosnowski, James Tenney, Alex Waterman, Lotta Wennäkoski, Katharina Weber, Jürg Wyttenbach, Iannis Xenakis, Aline Zeltner u.A. Nach den Studien, vorerst bei Jürg Wyttenbach in Basel, unterrichtet sie 1987 bis 2003 an der Musik Akademie Basel und während zwei Jahren leitet sie die Opern Werkstatt der Musik Akademie Basel.1998 gründet sie das Ensemble LE DONNE IDEALI mit Projekten wie Pauline Oliveros Portrait, KOREAexchange, ScAnDiNaViAnCoOkIeS. Ab 2002 folgt syndromics-variation-band, mit Werken von Alex Buess, Conlon Nancarrow, Iannis Xenakis, Pauline Oliveros und Anmari Mëtsa Yabi Wili etc. Syndromics-variation-band stellt zu Beginn einen Schnittpunkt der Tätigkeit rundum/mit/neben LE DONNE IDEALI dar und entwickelte sich neben Solo-Performing zu einem eigenständigen Ausdrucksmittel. 2009, nach 3-jährigem Exil in Lima-Peru mit dem Projekt ¡SI-TE QUIERO con MËTSA YABI y sus DRIVINGSOUNDS und intensivierung der visuellen Disziplinen, gründet sie d r i v i n g s o u n d s & a r t s, um alle ihre verschiedenen Disziplinen in ein Gefäss binden zu können.
Ihre Aktivitäten bewegen sich in den Städten und Kultur-zentren Europas, Nord-/Süd-Amerikas und Indiens. Sie lebt und arbeitet an ihrem Produktionsplatz LORIN, ihr selbst umfunktioniertes Frachtschiff, welches sich fortschreitend zu einem eigenen Projekt entwickelt! Wieder im Vorstand seit 2018. 

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Julia Wacker
Vorstandsmitglied

Julia Wacker wurde 1985 in Binningen (BL) geboren. Sie pendelt zwischen Basel und Berlin und ist festes Mitglied der Basel Sinfonietta und des Basler Trios. Das Trio war 2017 im Finale des

internationalen Kammermusikwettbewerbs in Lugano. Wacker ist willkommener Gast in vielen Orchestern, u.a. beim WDR Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Basel, der Kammerakademie Potsdam und dem Andromeda Mega Express Orchestra. Sie trat auf grossen Bühnen wie den Stadtcasinos in Basel und Bern, den Tonhallen in Zürich und St. Gallen, dem KKL Luzern oder den Philharmonien in Berlin und München auf mit Stars wie Anna Netrebko, Renée Fleming oder Maxim Vengerov.

Als Solistin spielte sie unter anderem mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Symphonischen Orchester Zürich, der Kammerphilharmonie Pardubice, und für 2020 war ihr Debüt in Seoul geplant (Konzerte von C. Reinecke und J.B. Krumpholz). Die Studien schloss Julia Wacker in Basel (Sarah O’Brien, Lehrdiplom), Paris (Frédérique Cambreling) und Würzburg (Gisèle Herbet, Meisterklassediplom) ab. Stipendien erhielt sie vom Migros Kulturprozent und der Novartis-Stiftung.

Karolina Öhman
Vorstandsmitglied

Die schwedische Cellistin Karolina Öhman tritt international mit einem vielseitigen Repertoire auf. Tourneen und Festivalauftritte führten Karolina in viele Länder Europas und nach Asien. Ein besonderes Engagement gilt dabei der zeitgenössischen Musik. Durch die Zusammenarbeit mit KomponistInnen brachte die Cellistin bereits über 200 ihr gewidmete Solo- und Kammermusikwerke zur Uraufführung.

Karolina Öhman spielte als Solistin u.a. mit dem Sinfonieorchester Basel, der Camerata Zürich, der Meininger Hofkapelle und der Basel Sinfonietta. Als passionierte Kammermusikerin ist sie in verschiedenen Ensembles vertreten: 2008 gründete sie das Cello-Schlagzeug-Duo UmeDuo mit ihrer Schwester Erika Öhman, und seit 2014 ist Karolina Mitglied des Mondrian Ensembles, das 2018 mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet wurde. 2016 wurde sie Solocellistin der Kammerphilharmonie Graubünden.

Karolina Öhman studierte bei Torleif Thedéen, Thomas Demenga und Thomas Grossenbacher und schloss mit einem Solistendiplom an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Sowohl für ihre solistischen als auch kammermusikalischen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 1. Preis der Concours Nicati für Zeitgenössische Musik. Daneben erhielt sie verschiedene Stipendien, u.a. von der Pierino Ambrosoli Foundation Zürich und der Ernst Göhner Stiftung und wurde in die Schweizer Konzertvermittlung des Migros-Kulturprozents aufgenommen.

www.karolinaohman.com 

Sereina Ramseier
Vorstandsmitglied

Seraina Ramseier begann im Alter von 9 Jahren mit dem Flötenspiel in der Klasse von Judith Rickenbacher an der Regionalen Musikschule Liestal. Schon in jungen Jahren trat sie der Talentförderung in Basel bei. Sie setzte ihre Ausbildung bei Isabelle Schnöller im Privatunterricht und dann im "Precollege" an der Musikadademie Basel fort. Derzeit studiert Seraina Ramseier an der Haute Ecole de Musique (HEM) in Genf in der Klasse von Michel Bellavance.

Sie spielte in mehreren Jugendorchestern, wie dem Zentralschweizer Jugendorchester (ZJSO), den Jungen Sinfonikern Basel und hat an Orchesterkursen wie dem Jugendorchesterkurs des Menuhin Festival Gstaad teilgenommen. Sie hatte die Möglichkeit, als Solistin mit dem Birseck-Dorneck-Orchester aufzutreten.

In Meisterkursen und Workshops konnte sie u.a. mit Sarah Rumer, Hansgeorg Schmeisser, Michel Moragues, Paul Edmund-Davies und Walter Auer Unterricht erhalten.

Sie erhielt mehrere Preise an regionalen Wettbewerben in Basel sowie den zweiten Preis am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb.

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